Ideen und Skizzen für unseren Ausbau

Küche, Bett, Stauraum…alles muss seinen Platz finden.

Bevor wir überhaupt mit dem Umbau von Rudi anfangen, haben wir schon viel „Brainstorming“ betrieben, wie er denn von Innen eigentlich aussehen soll. Mit unseren mäßigen Zeichenkünsten in perspektivischer Darstellung haben wir dann etwas auf’s Papier gebracht. Die zumindest vorläufige Fassung davon ist oben zu sehen. Was dort noch nicht mit abgebildet ist, ist das spätere Bett.

Aber starten wir am Anfang. Schon bevor wir unseren Sprinter gekauft haben, haben wir viele „Vanlifers“ bei instagram, Pinterest und Youtube verfolgt. Viele von Ihnen zeigen ihr Zuhause ala „MTV Cribs“ ausführlich und beschreiben ihre Ideen, sowie Vor- und Nachteile des aktuellen Ausbaus. 

Das waren für uns die ersten wertvollen Informationsquellen, um überhaupt herauszufinden, was überhaupt möglich ist.

Was wir für eine Zulassung als Wohnmobil vom TÜV mindestens gefordert wird: 

-Schlafmöglichkeit

-Tisch und Sitzgelegenheiten

-Kochstelle

-Staurraum

zusätzlich möchten wir gerne noch eine Toilette unterbringen.

Wir haben uns als erstes über das Bett gedanken gemacht. Man kann feststellen, dass die meisten ein Querbett bevorzugen. Das ist nachvollziehbar, wenn man Vollzeit im Auto lebt und nicht jeden Abend teils mehr oder weniger aufwändig das Bett „zusammenbauen“ möchte. Der große Nachteil ist aber, dass zwar unter dem Bett Stauraum zur Verfügung steht, aber das Bett – je nach Breite- gut 40% von der Gesamtfläche einnehmen kann. Weiterhin ist die Liegefläche in der Länge begrenzt. Ich könnte also nicht ohne weitere Umbauten komplett längs im Bett liegen, was auf Dauer keine Lösung für uns darstellt.

Weiterhin muss man zusätzlich Sitzgelegenheiten unterbringen, die nochmal Platz einnehmen, denn wir wollen nicht bei jedem Essen auf dem Bett sitzen und auch mal die Möglichkeit haben bei schlechtem oder kaltem Wetter mit Freunden im Camper gemeinsam am Tisch sitzen zu können.

Wir haben uns daher für eine Couch-Bett-Kombination hinter der Fahrerkabine entschieden. Diese Möglichkeit toleriert der TÜV auch.

Die „Schlaf & Essecke“

Die Couch hinter der Fahrerkabine soll L-förmig werden, mit einem feststehenden Teil quer zur Fahrtrichtung und einem ausziehbaren Teil längs zur Fahrtrichtung. Dort soll tagsüber gesessen und gegessen, abend entspannt und nachts geschlafen werden. Eine Aufnahme für einen drehbahren Tisch findet dort Platz. Von der größe sollten 4 Erwachsene beqeum sitzen können. So kann man auch mal „Nachbarn“ zum Essen einladen.

Die „Küche“

Der Küchenblock wird auf der Fahrerseite Platz finden. Wir haben uns bereits einen Dometic Origo 300 Spirituskocher zugelegt. Der hat 2 Flammen und ordentlich Leistung. Außerdem soll eine „Landhausspüle“ eingebaut werden. Der restliche Platz soll mit Besteck, Gewürzen, Vorräten, „Pott un Pan“ gefüllt werden.

Die Beifahrerseite

Auf der anderen Seite soll alles an Kleidung, Campingausrüstung, mehr Vorräte und eine Toilette für den Notfall untergebracht werden. Das war uns wichtig, damit wir nicht immer Abhängig von den Örtlichkeiten in der Gegend sind. Außerdem soll hier die „Schaltzentrale“ mit Sicherungen, und allen Lichtschaltern und Bedienelementen eingebaut werden. Auch der Kühlschrank wird dort seinen Platz finden.

Abgerundet werden soll der Wohnraum noch mit Oberschränken, um alles an Stauraum rauszuholen.

Mit Sicherheit wird sich aber im Verlauf des Ausbaus die ein oder andere Unwegsamkeit, Änderung oder Optimierung des Grundrisses ergeben.

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